Es war im Jahr 1727: ein junger Mann namens Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf löste im Alter von 26 Jahren in Herrnhut eine Gebetsbewegung aus, die 100 Jahre lang 24 Stunden und sieben Tage in der Woche hindurch ununterbrochen betete. Das war der Beginn der modernen Missionsbewegung. Über 2000 Missionare wurden durch die Herrnhuter ausgesandt, um in den entlegendsten Gebieten der Welt Völker mit dem Evangelium zu erreichen.

Durch die Geschichte hindurch beobachtet man immer wieder, dass einer Erweckung stets intensives Gebet vorausging. So begann z.B. die „Fulton Street“ Erweckung im Jahre 1857 in New York durch das Gebet eines einzelnen Mannes namens Jeremiah Lanphier. Ihm schlossen sich weitere Männer an, und bald beteten über 50.000 Menschen zur Mittagsstunde auf den Straßen.

Die Erweckung in Südkorea begann durch Gebet. Inzwischen gibt es dort über 13 Millionen Christen, und aus Korea werden derzeit die meisten Missionare in die Welt entsandt. In Korea treffen sich die Christen täglich frühmorgens vor Arbeitsbeginn in ihren Kirchen zum Gebet. Darüber hinaus haben die Gemeinden dort auch Gebetsräume eingerichtet, in denen das Gebet Tag und Nacht nie abbricht.

 

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